22
Mrz
17

Frühlingsboten

Das Schneeglöckchen

Galanthus nivalis

Das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) gehört zu den ersten Pflanzen, die nach dem Winter ihre Köpfe durch den oft noch harten Boden schieben und den nahenden Frühling ankündigen. Der botanische Name Galanthus kommt aus dem Griechischen – auch wenn es selbst nicht von dort stammt. Gála bedeutet Milch und ánthos Blüte also Milchblüte. Der Artenname Nivalis ist lateinisch und bedeutet schneeweiss. Im Volksmund ist es auch als „Milchblume“ bekannt. Das Schneeglöckchen ist eine mehrjährige, krautige Zwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse, das im Frühjahr beginnt auszutreiben. Oft liegt zu dieser Zeit noch fester und  harrschiger Schnee an den Stellen, die das Schneeglöckchen zu seinen Lieblingsplätzen zählt. Wie also kommt dieses zarte Gewächs durch den harten Schnee? Das Schneeglöckchen produziert mit Hilfe der Zwiebel „Biowärme“ von etwa 8 bis 10 Grad und schmilzt damit den leichten Schnee um  Stengel und  Blätter weg. Wenn Sie sich den Blütenstiel eines Schneeglöckchen, das durch Schnee gewachsen ist, schon einmal genauer angesehen haben, dann wissen Sie, dass zwischen dem Stengel und dem Schnee immer ein kleiner Abstand besteht. Dieser ist  durch die Biowärme des Schneeglöckchens geschmolzen. Darum nannte der Volksmund diese Blume  auch „Durchstecher“. Das Schneeglöckchen ist sozusagen ein kleines Bio-Heizkraftwerk und ganz nebenbei hat diese „Schneeschmelze“ auch noch die Funktion der Bewässerung. Oft ist das Wasser zur Blütezeit des Schneeglöckchens  nur in fester Form als Schnee oder Eis vorhanden und könnte so nicht von den Wurzeln aufgenommen werden. Durch die erzeugte Wärme  schmilzt der Schnee und versorgt so die Wurzeln mit dem lebenswichtigen Nass.

Das Schneeglöckchen ist eine sehr gesellige Pflanze und tritt meist in  Büscheln auf, deren Wurzeln fest verwachsen sind und wiedrum größere Flächen füllen. Am liebsten wächst es an feuchten und schattigen Stellen in Laubwäldern und an Auen. Aber auch auf Waldwiesen ist das Schneeglöckchen sehr oft zu finden und gedeiht dort prächtig.

Eine Legende sagt, das Schneeglöckchen habe dem Schnee seine Farbe gegeben. Seither kann seine Kälte dieser zarten Blume nichts anhaben. Einer Legende nach schuf Gott als letztes den Schnee, dem er jedoch keine Farbe gab. So ging der Schnee umher und fragte alle Blumen ob sie ihm wohl ihre Farbe geben wollten. Aber keine Blume war bereit, dem Schnee seine Farbe zu geben. Als der Schnee zum Schneeglöckchen kam und es fragte bot ihm dieses seine weisse Farbe an. Seitdem  ist der Schnee weiss und das Schneeglöckchen ist die einzige Blume, die in seiner Nähe blühen kann und dem die Kälte des Schnees nichts anhaben kann.

Das im Schneeglöckchen enthaltene Galantamin, von dem es auch seinen botanischen Namen trägt, wird als Mittel gegen Demenz genutzt und soll das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit bremsen. Das Schneeglöckchen ist eine leicht giftige Pflanze und enthält Alkaloide. Besonders in der Zwiebel ist das giftige Amaryllidaceen-Alkaloid enthalten. Der Verzehr ist also wenig ratsam und würde sich umgehend mit Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen bemerkbar machen.

Reine Bioenergie: Das Schneeglöckchen erzeugt in seiner Zwiebel Wärme von 8 – 10 Grad und schmilzt sich so seinen Weg durch den Schnee

Auch wenn man jetzt im Frühjahr den Eindruck gewinnen mag, das Schneeglöckchen wachse fast an jeder Ecke, so gehört besonders das wilde Schneeglöckchen zu den bedrohten Pflanzenarten und steht unter strengstem Naturschutz. In der freien Natur wachsende Blumen dieser Art dürfen nicht gepflückt oder ausgegraben werden.

Infos aus: http://www.fuenfseenland.de/fuenfseenland/flora/schneegloeckchen.php

29
Mrz
16

Es liegt was in der Luft

Der Frühling zieht ins Land. Frische Lebensfreude kann ihren Anfang nehmen. Doch was dabei in der Luft liegt, ist nicht nur der Duft wiedererwachter Natur. Es ist auch der Blütenstaub der Pflanzen, die ihre Sprosse treiben. Der Wind trägt diesen Blütenstaub überall hin. Bei den Menschen kann er allergische reaktionen auslösen, die unter Heuschnupfen bekannt sind. Dabei ist der Grund des Übels nicht, wie irrtümlicherweise oft angenommen, die duftende Bütenpracht der Pflanzen. Nein, es sind vielmehr kleine Erbgutträger unscheinbarer Blütenstände gewisser Bäume, Sträucher und Gräser, die uns manchmal den Frühling und den Sommer unter Tränen, Niesen und Husten erleben lassen.

zu den hohe Allergiestufen gehören:          Pollenflug

Betula pendula –  April
Corylus avellana – Februar / März
Alnus glutinosa – Februar / März & Juni
Fraxinus excelsior –  März / April
Knäuelgras (Dactylis glomerata) –  Mai / Juni
Ambrosia artemisiifolia –  Juli / August    genauere Angaben -> Ambrosia

Quelle: aha Schweizer Pollenführer

16
Sep
16

Würdigung der Bestleistung mit Glamour

dav

Bild: Dünner

 

Linda Ammann ist die erste Frau, die als jahrgangsbeste Landschaftsgärtnerin in Rorschach mit einem Stern auf dem Walk of fame ausgezeichnet wird. Im Beisein des gesamten Teams der Ausbildungsfirma Mödendorfer AG aus Abtwil, sowie Vertretern von Jardin Suisse Ostschweiz, den Sponsoren, dem Rektor, Abteilungsleiter und Lehrpersonen musste Linda Ammann mit dem Einlass des Granitsternes nochmals ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit dem nun sechsten Stern wird der WALK of fame seinem Namen nun immer gerechter. Der Eingangsweg des Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal, soll die angehenden Gärtner zu Bestleistungen motivieren.

29
Jun
16

Blockschulwoche Ökologie

In der Woche vom 20.06. bis 24.06.2016 fand für alle Lernenden im 1. Lehrjahr die Blockschulwoche Ökologie statt. Drei Tage davon erkundeten wir mit Führern den Nationalpark in Zernez. In den Tagen thematisierten wir Sukzession, Tierarten, Pflanzenvielfalt und deren Bedingungen, Bodenbeschaffenheit, Geologie, Wasserkraftwerk und vieles mehr. Am vierten Tag erhielten die Lernenden in drei Betriebe (Kehrichtheizkraftwerk St. Gallen,  Kompogas Uzwil und Erdaufbereitungswerk Ricoter AG Frauenfeld Einblick.

Nationalpark Zernez

 

05
Apr
16

Gratulation! Th. Signer & R. Schweizer zum 1. Platz der Regionalausscheidung der Landschaftsgärtner

Am 02. April 2016 fanden auf dem Rathausplatz Altstätten die Regionalausscheidung der Landschaftsgärtner statt. Während 7.5 Stunden stellten die 10 zweier Team ihr berufliches Können zur Schau. Die Arbeiten des Werkstückes (9m2) mussten genau nach Planvorgaben umgesetzt werden. Sandstein- & Belagsarbeiten, Holzrost und Begrünungsflächen wurden von der Fachjury bewertet.

Für das Sieger-Team Thomas Signer (Firma: Gehrig Gartenbau AG, Flawil) & Roman Schweizer (Firma Germann Gartenbau AG, Bazenheid) ergibt sich nun die Möglichkeit, sich an den Schweizer Meisterschaften erneut zu beweisen, damit sie im nächsten Jahr an die World Skills in Abu Dhabi teilnehmen können.

Gratulation!! Toll gemacht!!

DSC_3929Bild: Martin Steger

 

21
Sep
15

Der 5. Stern am walk of fame

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Preisträger Marco Egger in der Mitte, flankiert von links Lukas Schildknecht und rechts Stefan Dörig – Vertreter des Ausbildungsbetriebes Engesser Unternehmungen AG, Untereggen

Am 4. September 2015 wurde der fünfte Stern im walk of fame des Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal verlegt. Der jahresbeste Landschaftsgärtner der Ostschweiz Marco Egger aus dem Betrieb Engesser Unternehmungen AG, Untereggen, beendete seine Ausbildung mit der hervorragenden Schlussnote von 5.7. Besonders beeindruckend war diesbezüglich die Note 6.0 im Fach Pflanzenkenntnis.

Im Beisein des Ausbildners, Vertretern von Jardin Suisse Ostschweiz, den Sponsoren, Abteilungsleiter und der Lehrperson, verlegte der diesjährige Preisträger seinen Stern.

Text & Bild: Daniel Dünner

01
Mai
15

Exkursion Steinbruch Bärlocher GAF 3D / 28.04.15

Nach anhaltendem Niederschlag zeigte sich der Steinbruch von der „Matschigen“ Seite. Trotzdem waren die Erklärungen vom Geschäftsführer Hans-Jackob Bärlocher spannend und einen Besuch Wert. Von der Entstehung bis zum Produkt wurden alle Phasen aufgezeigt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Hans-J

Dünner 28.04.2015

Dünner 28.04.2015

akob für die Führung.

Dünner 28.04.2015

Dünner 28.04.2015